Die Teilnehmer vereinbaren mit dem Supervisor Ziele. Inhalte sind die praktische Arbeit, die Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Mitarbeiter und Klient, die Zusammenarbeit im Team oder auch in der Organisation. Supervision wird hauptsächlich im medizinischen, sozialen, pädagogischen und therapeutischen Bereich genutzt. Zunehmend auch in der Wirtschaft und von Führungskräften.

Je nach Zielvereinbarung liegt der Fokus auf Methodenkompetenz, Werten und Normen, Persönlichkeitsmerkmalen, Gefühlen, Gedanken und Verhalten, persönlicher Entwicklung, Spiritualität, Zielen und Strategien, Beziehung zwischen Klienten, Zusammenarbeit im Team, in der Organisation, Rollenerwartungen und Rollenverhalten, Diagnose von Klienten (Fallsupervision), Aufbau- und Ablauforganisation, Macht und Verantwortung, Entscheidungsprozessen, Information und Dokumentation, Qualitätsmanagement, Rolle von Berufsanfängern, Einführung und Integration neuer Mitarbeiter, Führung, Beziehungen zu Interessengruppen, Zusammenarbeit. Supervision beinhaltet oft auch Elemente der Psychotherapie

In der Einzelsupervision bespricht der Klient seine berufliche Situation im Einzelgespräch mit einem Supervisor. Inhalt sind persönliches Verhalten und die zugrundeliegenden Werte, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle. Vorteil der Einzelsupervision ist es, dass manchmal intime Fragen leichter eingebracht werden.

In der Fallsupervision treffen sich Vertreter verschiedener Berufe oder Mitglieder eines Teams, um die Besonderheiten eines bestimmten Klienten oder Patienten zu besprechen und den Umgang mit ihm zu planen und zu verbessern.

In der Teamsupervision steht der Umgang der Teammitglieder miteinander im Vordergrund. Teilnehmer sind die Mitarbeiter eines Arbeitsteams. Ziel ist ein gemeinsames Lernen und Lösungen.